Universität zu Köln stellt Forschungsergebnisse vor

Ein besonderer Kreis interessierter Förderschullehrerinnen und Förderschullehrer traf sich am Montag, den 02.03.2020 in der Aula der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige Neuwied.

Die Landesschule hatte zusammen mit dem Berufsverband deutscher Hörgeschädigtenpädagogen (BDH) eingeladen und zahlreiche Fachleute aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen, dem Saarland und Luxemburg waren gekommen.

Forschungsgruppe 

Anlass war eine erstmals durchgeführte Forschungspräsentation, die zusammen mit der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln geplant und vorbereitet wurde. Der zuständige Dozent Dr. Jürgen Wessel, der im Fachbereich „Hören und Kommunikation“ lehrt und forscht, arbeitet schon seit vielen Jahren eng mit den Kolleginnen und Kollegen aus Neuwied zusammen und unterstützt diese in der Evaluation ihrer Arbeit.

Konkret ging es an diesem Tag um drei Forschungsprojekte, die in den letzten drei Jahren im Rahmen von Masterarbeiten entstanden sind und sich verschiedenen Teilaspekten des Handlungsfeldes „Beratung und Unterstützung“ gewidmet haben.

Frau Jung 

Dr. Wessel 

Nach einer Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Jung nutzte Dr. Wessel die Gelegenheit und gab einen Überblick über die aktuellen Forschungsfragen, die sich mit dem Thema „Hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler im inklusiven Schulbereich“ befassen.

Danach präsentierten die Teams der Studierenden ihre Forschungsarbeiten zu den Themen

  • „Die Zusammenarbeit der Landesschule mit ihren Kooperationsschulen“,
  • „Die Gestaltung des Übergangs von der Frühförderung in den Regelschulbereich“ und
  • „Analyse des Fortbildungsangebots B&U-Tag“.

Ergebnisse 

Ergebnisse 

Neben einigen hilfreichen Impulsen für die Weiterarbeit konnten alle Studierenden in ihren Analysen ein hohes Maß an Zufriedenheit bei den Personenkreisen feststellen, mit denen die Landesschule im Bereich „Beratung und Unterstützung“ zusammen arbeitet.

Ergebnisse 

Ergebnisse 

Ergebnisse 

In den zahlreichen Diskussion zwischendurch und bei einer Tasse Kaffee zeigte sich dann das hohe Interesse der beteiligten Fachleute. Viele von ihnen äußerten, die an diesem Tag erhaltenen Impulse in ihre eigene Arbeit überführen zu wollen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Tag von einer hohen Fachlichkeit und einem hohen Interesse aller Beteiligten an einer qualitativ hochwertigen Arbeit geprägt war. Eine Fortsetzung dieses Veranstaltungsformats in der Zukunft wird sicher interessant sein.

Bernd Günter, FÖKR