Eine fachlich und technisch optimale Versorgung jedes Kindes mit einem individuell angepassten Hörsystem ist die Grundlage jeder erfolgreichen hörgeschädigtenpädagogischen Arbeit. Nur damit wird die Basis für eine stabile kognitive, sozial-emotionale und psychische Entwicklung gelegt.

Nach einer umfangreichen medizinischen Diagnostik und Versorgung und einer vergleichenden Anpassung durch den Päd-Akustiker bzw. Audiologen erhält jedes hörgeschädigte Kind das für seine Bedürfnisse entsprechende Hörsystem.
In Frage kommen dabei Hörgeräte, Cochlea-Implantate, Knochenleitungsgeräte, oder auch teilimplantierbare Hörsysteme im Bereich der Mittelohren. Die Entscheidung hierüber treffen die Eltern in Absprache mit den Medizinern und Akustikern.

Wir begleiten die Familien in diesem Prozess, beraten die Schulen in der Frage der Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Hörsysteme und geben Rückmeldungen über die Erfahrungswerte, die in der Schule mit dem Hörsystem gemacht werden.

Eine besondere Bedeutung nach erfolgreicher Versorgung durch ein Hörsystem kommt den drahtlosen Signalübertragungsanlagen zu. Durch die störschallreduzierte Möglichkeit der Übermittlung des Sprachschalls erhält der hörgeschädigte Schüler die Chance, die Stimmen der Lehrer und der Mitschüler jederzeit in optimierter Verständlichkeit ohne störende Nebengeräusche und auch auf Distanz wahrzunehmen.
Auch hierbei begleiten und beraten wir die Schüler und ihre Eltern und geben den Kollegen vor Ort Hinweise und Unterstützung beim Einsatz und Gebrauch der Systeme.