Unser Vorgehen

Erstberatung

In einem ausführlichen Beratungsgespräch mit einem Mitarbeiter der Beratungsstelle für Pädagogische Audiologie werden die Diagnosen aus pädagogischer Sicht erläutert. Der Mitarbeiter bemüht sich, offene Fragen im Themenfeld der Hörschädigung zu beantworten und erläutert Möglichkeiten der Frühförderung.

Wo fördern wir?

Die Frühförderung der Kinder unter drei Jahren wird i. d. R. im Elternhaus durchgeführt. Danach findet die Förderung häufig in dem Kindergarten, den das Kind besucht, statt. Die Fördereinheiten finden außerhalb der Schulferien einmal wöchentlich statt.

Kommunikationsentwicklung durch Interaktion

Eltern sind die engsten Bezugspersonen des Kindes. Sie verbringen die meiste Zeit mit ihm und kennen das Kind am besten. Ebenso wie normal hörende Kinder erwerben auch hörgeschädigte Kinder Sprache in Interaktion mit ihren Eltern. Im Rahmen der Frühförderung unterstützen wir die Eltern in ihrem natürlichen Interaktions- und Kommunikationsverhalten mit ihrem Kind und schaffen Situationen, in denen Sprache im Alltag gefördert werden kann.

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Entwicklung einer stabilen Kommunikationsfähigkeit. Wir richten uns nach den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Kindes und verwenden bei Bedarf neben der Lautsprache auch manuelle Kommunikationshilfen oder Gebärden.

Förderdiagnostik

Die Mitarbeiter der Frühförderung bemühen sich um interdisziplinären Austausch mit Ärzten, Kliniken, Akustikern und Therapeuten. Die Arbeit wird durch begleitende Untersuchungen in der Beratungsstelle für Pädagogische Audiologie unserer Einrichtung ergänzt, hierzu zählen neben regelmäßigen audiometrischen Untersuchungen insbesondere Sprachstands- und Wahrnehmungsuntersuchungen sowie Untersuchungen zur kognitiven Entwicklung.